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  • Moxa Zigarren

Moxibustion

Die Moxibustion ist eine Kombination aus Wärme- und Kräutertherapie. In China nennt man die Moxibustion «Jiu» (sprich «Tschio»). Jiu bedeutet «Ausbrennen» und beschreibt das Erwärmen von Akupunkturpunkten durch einen Stempel aus Beifusskraut (= Moxakraut). Beifusskraut lässt sich gut formen. Es glimmt langsam und gibt dabei seine Wärme gleichmässig ab. Auch der angenehme Geruch trägt zum Effekt der Behandlung bei.

Die Haut kann direkt mit einer «Moxazigarre» erwärmt werden. Es handelt sich dabei um gerolltes Moxakraut, das aussieht wie eine Zigarre. Eine andere Methode ist das Erwärmen einer Akupunkturnadel durch ein aufgesetztes Moxahütchen.

Eine Moxa-Behandlung...

  • beruhigt den Lebensgeist und lindert dadurch Schlafstörungen.
  • baut Stress ab.
  • vertreibt Wind und Kälte. Die Abwehrkräfte des Körpers werden gestärkt und Störungen vertrieben.
  • bringt Yin und Yang ins Gleichgewicht.
  • bewahrt die Balance von Milz und Magen, was sich positiv auf Verdauungsstörungen auswirkt.
  • bekämpft Kälte im Bauch.
  • wirkt vorbeugend gegen Grippe und Erkältungen.
  • fördert die Blutzirkulation.

Die Behandlung mit Moxibustion

In Europa bevorzugt man die indirekte Moxibustion. Die Patientin oder der Patient spürt zwar die Wärme des brennenden Moxakrautes auf der Haut, erleidet aber keine Verbrennungen. In China benutzt man auch die direkte Moxibustion. Sie kann Verbrennungen und Narben verursachen.

Eine häufig angewendete Form der indirekten Moxibustion ist die Moxazigarre: Während 10 bis 15 Minuten tippt die TCM-Spezialistin oder der TCM-Spezialist auf einen Akupunkturpunkt. Mit dieser schonenden Methode wird die Haut erwärmt, jedoch nicht verbrannt. Ein anderes Verfahren ist die Moxanadel: Das Moxakraut wird auf eine in der Haut steckenden Akupunkturnadel aufgesetzt und angezündet. So lässt sich ein Akupunkturpunkt präzise erwärmen.

Bei der indirekten Moxibustion sind bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen zu erwarten.

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