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Magenleiden

Magenleiden: der überforderte Magen

Alles was wir essen und trinken landet ungefiltert im Magen. Er liegt im Bauchraum ganz oben. Er ist mit der Speiseröhre sowie dem Dünndarm verbunden. Da der Magen zuerst mit dem Essen und Trinken in Kontakt kommt, leidet er am stärksten unter Ernährungsfehlern. Magenleiden gibt es viele: Sie reichen vom harmlosen Völlegefühl über chronische Entzündungen und Magengeschwüren bis zum Magenkrebs.

Das häufigste Magenleiden ist der Reizmagen. Typische Symptome sind saures Aufstossen, Druckgefühl im Oberbauch nach dem Essen und Übelkeit. Die westliche Medizin steht dem Reizmagen eher ratlos gegenüber: Man findet keine organische Ursache für die Beschwerden. Es werden verschiedene Ursachen diskutiert: zum Beispiel psychische Überlastung, Fehlernährung, zu viel Magensäure oder Luftansammlung im Magen.

Magenleiden: Mangel, Stagnation und Fülle

Ebenso wie die westliche Medizin kennt die TCM zahlreiche Arten von Magenleiden. Auch die Sicht auf die Ursachen ähneln sich. Die TCM führt Magenleiden hauptsächlich auf Ernährungsfehler und emotionale Belastungen zurück.

Um die verschiedenen Arten von Magenleiden zu unterscheiden, benutzt man in der TCM die Zungen- sowie Pulsdiagnostik. Ein Magen-Qi-Mangel lässt die Zunge blass erscheinen; der Puls bleibt schwach und leer. Bei einem «lodernden Magenfeuer» hingegen, findet man eine rote belegte Zunge und der Puls tastet sich voll und schnell. In der TCM unterscheidet man etwa acht Magenleiden mit unterschiedlichen Ursachen. So ist der Mangel an Magen-Qi der Fehlernährung geschuldet; das «lodernde Magenfeuer» der Fehlernährung und psychischen Dauerbelastung.

Die Therapie eines Magenleidens folgt dem Prinzip Akupunktur kombiniert mit pflanzlichen Heilmitteln. Bei offensichtlicher Fehlernährung kommt zusätzlich die Ernährungstherapie (Diätetik) mit ins Spiel.

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